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Industriedach - von oben gedämmt
Bestandsbeschreibung

Viele Industriedächer haben derzeit eine unzureichende oder veraltete Dämmung mit hohen U-Werten. Möglicherweise gibt es sichtbare Schäden und undichte Stellen. Es ist den Witterungseinflüssen ausgesetzt und erfüllt nicht die aktuellen Standards. Eine dringende Sanierung und Dämmmaßnahmen sind erforderlich, um die Energieeffizienz zu verbessern und den Wärmeverlust zu minimieren. Eine professionelle Bewertung wird empfohlen.

Wie wird gedämmt?

Das Dämmverfahren für ein Flachdach mit oberseitiger Dämmung beginnt mit der gründlichen Vorbereitung des Dachs, inklusive Reinigung und Prüfung auf Schäden. Sind die vorhandenen Dämmschichten noch funktionsfähig, formstabil und lagesicher, können sie im Dachaufbau erhalten bleiben. 

Danach werden die Flachdachdämmplatten auf die Dampfsperre gelegt, um eine effektive Wärmedämmung zu gewährleisten. Die Dämmplatten haben einen Stufenfalz, um eine lückenlose Dämmung sicherzustellen. Es dürfen nur druckfeste Dämmplatten eingesetzt werden. Leichte Dämmmaterialien sind bei begrenzter Tragfähigkeit des Dachs von Vorteil.

Als äußere Abdichtung des Dachs werden Kunststoff- oder Bitumenbahnen eingesetzt. Kunststoffbahnen werden mechanisch befestigt. Bitumenbahnen werden aufgeklebt. Die Überlappungen werden verschweißt, um eine dauerhafte Abdichtung zu gewährleisten. 

Abschließend werden alle Anschlüsse und Details sorgfältig versiegelt, um eine optimale Abdichtung zu gewährleisten. Die Kanten und Übergänge werden besonders sorgfältig ausgeführt, um das Dach vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen.


 

Dämmdicke

Als Faustregel gilt, dass die Dämmdicke so gewählt werden sollte, dass ein U-Wert von 0,1 W/(m²K) erreicht wird. Dieser Wert wird oft als Optimum für den Wärmeschutz und die Behaglichkeit eines Dachs angesehen.

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Industriedach von oben gedämmt
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Industriedach von oben gedämmt

Alle Vorteile im Überblick

Niedrigere Heizkosten: Eine gut geplante und effektive Dachdämmung kann in der Regel zu Heizkosteneinsparungen von etwa 20% bis 40% - bezogen auf die Dachfläche - oder sogar mehr führen. Diese Angabe ist jedoch eine grobe Schätzung und kann je nach den spezifischen Gegebenheiten des Gebäudes und der Dämmung variieren. Eine prozentuale Einsparung, bezogen auf das ganze Gebäude, kann nicht gegeben werden, da diese stark von weiteren Faktoren (Höhe und Kubatur des Gebäudes, Belüftung, Beheizung, Fenstern usw.) abhängt.

Weitere Vorteile: 

  • Schallschutz: Reduzierung von Außenlärm.
  • Brandschutz: Verzögerung der Feuerausbreitung.
  • Hitzeschutz im Sommer: Angenehmeres Raumklima.
  • Werterhalt: Verlängert die Lebensdauer des Dachs.
  • Umweltfreundlichkeit: Reduzierter Energieverbrauch und CO2-Ausstoß.
  • Bessere Arbeitsbedingungen: Angenehmeres Raumklima für Mitarbeiter.

Förderung: Wird ein U-Wert von 0,14 W/m²K (oder niedriger) erzielt, kann diese Maßnahme mit 15% gefördert werden (bei Erstellung eines iSFP sogar mit 20 %).

Kann ich selber dämmen?  Nein es ist wichtig, dass das Verfahren von erfahrenen Fachleuten durchgeführt wird, um eine fachgerechte Ausführung und optimale Ergebnisse zu erzielen. Eine ordnungsgemäße Dämmung verbessert die Energieeffizienz des Gebäudes und trägt dazu bei, den Energieverbrauch zu reduzieren.

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Platten werden verlegt
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